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03 Lea Mishra von POHA House & Zweitbox | über Gründen ohne Erfahrung, Marketing unter Druck und Out-of-the-box-Kampagnen
Lesezeit: ca. 20 Minuten
Ein Interview von Carina Hahn mit Lea Mishra, Co-Founder von POHA House und Zweitbox.
Lea hat 2019 gemeinsam mit ihrem Schwager POHA House gegründet – aus Hongkong heraus, mit 24 Jahren und ohne Erfahrung in der Immobilienbranche. Heute entwickelt und betreibt das Unternehmen Co-Living-Spaces zum Wohnen, Arbeiten und Zusammenkommen unter einem Dach. Mit Zweitbox hat sie inzwischen ihr zweites Startup gegründet: Self-Storage in umgebauten Seecontainern. Im Gespräch erzählt sie, warum sie als Generalistin Sales und Marketing zusammengelegt hat, wie ihr Team 300 Wohnungen in drei Monaten vermietet hat, und wie ihr KI-Setup in einem bewusst schlanken Team aussieht.
Carina: Wir starten mit einem kurzen Warm-up – Rapid Fire Questions, so schnell und knackig wie möglich. Was sagst du, wenn du dich auf einem Netzwerk-Event vorstellst? Du hast ja mehrere Hüte.
Lea: Das ändert sich ja jedes Jahr, je nachdem, was man gerade macht. Mittlerweile sage ich, dass ich Offline-Ketten aufbaue.
Carina: Bist du eher Team Blog oder Team Podcast?
Lea: Podcast. Ich liebe Podcasts – ich wache mit einem Podcast auf und schlafe mit einem ein.
Carina: Was wäre dir lieber: Unsichtbarkeit oder Shitstorm?
Lea: Als Marketingperson muss ich Shitstorm sagen. Persönlich lieber Unsichtbarkeit. Aber fürs Unternehmen Shitstorm.
Carina: Welche Phrase würdest du sofort abschaffen wollen?
Lea: Dass man erst mit viel Erfahrung etwas machen kann. Oder dass man umso weiser sei, je älter man ist. Ich glaube, das kann abschrecken und schnell das Gefühl geben, dass man eigentlich nur versagen oder etwas falsch machen kann. In meiner Erfahrung ist das nicht so.
Carina: Das nimmt jungen Menschen auf jeden Fall ein bisschen die Angst zu gründen. Was ist dein Must-have oder Go-to, wenn du keine Ideen hast?
Lea: Raum geben, damit die Ideen kommen können. Aus meiner Erfahrung brauchen Ideen Raum, sonst kommen sie nicht. Ideen kommen ja immer ganz plötzlich – aber sie kommen nur, weil man ihnen vorher Raum gegeben hat. Und den gibt man, indem man sich mit Themen beschäftigt und dann eine Pause macht.
Carina: Hast du einen Lieblingsraum, an dem du besonders viele gute Einfälle hast?
Lea: Am besten beim Spazierengehen nach dem Sport. Ich mache morgens Sport und gehe danach eine Stunde spazieren. Oder unter der Dusche.
Carina: Letzte Frage in der Rubrik: Was liebst du am meisten an deinem Job?
Lea: Die Freiheit, neue Produkte gestalten zu können. Und auch den Impact, den ich hoffe, auf die Gesellschaft zu haben.
Carina: Die meisten, die dich kennen, verbinden dich direkt mit POHA House. Wie kam es damals dazu?
Lea: Das ist so eine witzige Story. Und ich glaube, wenn man mich 2020 gefragt hätte, hätte ich sie anders erzählt. Die Geschichte verändert sich mit der Zeit – nicht, weil man Sachen erfindet oder auslässt, sondern weil man mit der Zeit irgendwann anders realisiert, wie es eigentlich passiert ist.
So, wie ich sie heute erzähle, ist: Ich war damals 24 und hatte noch nicht viel Erfahrung. Ich hatte zwei Jahre in der Tech-Branche gearbeitet und war mir sicher, dass das meine Branche ist. Wenn Leute mich heute fragen, aus welcher Branche ich komme, sage ich immer noch häufig: aus der Tech-Branche. Was mittlerweile fast albern ist. Ich habe damals Software verkauft, das war so mein Ding.
Gleichzeitig hatte ich persönlich schon viel in Co-Living gelebt, einfach weil ich total viel Interesse hatte, in verschiedenen Ländern zu wohnen. Ich habe in Hongkong studiert, mein Auslandssemester in Australien gemacht, davor in Italien studiert – und ich habe es geliebt, in verschiedenen Kulturen zu wohnen. Und wo wohnt man, wenn man keine Möbel kaufen will und niemanden kennt? In möblierten Wohnkonzepten, Studentenwohnheimen, Co-Living. Das gab es in Asien schon viel mehr als in Europa.
Ich habe es lieben gelernt und dachte: Das ist so ein cooles Konzept. Gleichzeitig dachte ich: Das kann man besser machen. Das haben sie nicht gut gelöst, diese Möbel sind irgendwie nicht bequem, diese Mietkonditionen schränken mich ein. Ich bin natürlich in einer Immobilienfamilie aufgewachsen und dachte eigentlich: Immobilien, das ist nicht so mein Ding. Aber meine Geschwister und mein Schwager waren alle in der Immobilienbranche.
Und dann kam mein Schwager auf mich zu und sagte: Ich gründe eine Co-Living-Marke, hast du nicht Lust, ein Teil davon zu sein? Witzigerweise war das genau in der Zeit, in der mein Master in Hongkong zu Ende ging. Ich hatte ganz frisch meinen heutigen Ehemann kennengelernt – wir kannten uns drei Monate – und gerade entschieden, für ihn in Hongkong zu bleiben.
Karrieremäßig war das für mich tatsächlich ein schwieriger Punkt, weil ich ein sehr ambitionierter Mensch bin. Karriere war für mich immer Top-Prio. Ich wollte nie gründen, aber ich wollte auf jeden Fall erfolgreich sein – das war schon immer klar. Gründen war für mich eher: Nee, das ist ein bisschen scary. Aber auf jeden Fall die Karriereleiter hoch. Und das war in Hongkong nicht möglich, das habe ich sehr schnell realisiert. Ich wusste: Das wird eher ein Step-down. Ich hätte dort auch irgendeine Software verkaufen können, aber die hat mich nicht wirklich inspiriert.
Und dann hat mein Schwager gesagt: Bevor du jetzt einen schlechten Job annimmst, mach doch POHA House mit mir und arbeite einfach remote aus Hongkong. So haben wir 2019 angefangen: ich aus Hongkong, er aus Aachen. Er hatte nämlich das gleiche Dilemma. Er kommt aus London und war gerade nach Aachen gezogen. Als Engländer, der kein Deutsch spricht, wollte er dort auch keinen Job annehmen und hat gesagt: Dann mache ich lieber meine eigene Firma. Wir waren beide in einem neuen Land und haben gesagt: Komm, wir machen was Cooles draus. Er hat das Know-how mitgebracht, ich die persönliche Erfahrung aus Kundenperspektive.
Ich muss aber ganz ehrlich sagen: Ich hatte keine Ahnung. An Tag eins habe ich meinen Schwager gefragt: Was soll ich machen? Sag es mir. Es war von Anfang an nicht so, dass ich super viel Ahnung hatte – sondern dass ich sehr organisiert und sehr zielstrebig war und Themen einfach gut abhaken konnte. Er hatte die Vision, ich habe sie umgesetzt. Das hat sich lange so gehalten, und daraus ist eine sehr, sehr schöne Firma und ein tolles Team entstanden.
Carina: Ein guter Reminder, dass man Chancen manchmal einfach beim Schopf packen muss, auch wenn man nicht genau weiß, worauf man sich einlässt. Wie würdest du die Marke POHA House beschreiben – was macht sie besonders?
Lea: Wir sagen: Wir entwickeln und betreiben Co-Spaces zum Wohnen, Arbeiten und Zusammenkommen unter einem Dach. Das Wort „Co-Spaces“ habe ich damals erfunden beziehungsweise entwickelt. Es war damals neu und ist auch heute noch ein Begriff, den die meisten nicht kennen – das muss man ehrlicherweise sagen.
Wir machen ja eigentlich mehr als Wohnen. Wir machen Co-Working, wir haben einen Short-Stay-Teil, wir haben Long-Stay, wir bieten Eventflächen an – mittlerweile ganz, ganz viel in einem Gebäude. Deswegen die Frage: Wie kann man das noch generischer fassen? Eigentlich sind das Spaces mit Community-Charakter – daher Co-Spaces.
Ich glaube, wir leben einfach in einer Zeit, in der wir uns immer weniger physisch begegnen. Und da ist es wirklich etwas Besonderes, wenn man Flächen hat, auf denen Community entsteht. Das ist immer noch der Kern von POHA House: dass hier Community entsteht, durch Events und durch Angebote für Wellbeing. Das Konzept hat sich in den letzten sieben Jahren nicht unglaublich viel verändert. Natürlich haben wir mit der Zeit dazugelernt, aber das Kernkonzept ist ziemlich gleich geblieben und ist auch heute, sieben Jahre später, noch sehr innovativ.
Carina: Ich bin nicht so oft in Aachen, aber ich finde das Konzept so gut – ich hoffe, ihr kommt irgendwann auch nach München, Berlin oder Zürich.
Lea: Wir kommen nächstes Jahr beziehungsweise das Jahr danach nach Hamburg, Essen, Köln und Düsseldorf. Da kommen also einige Großstädte dazu.
Carina: Du bist in erster Linie Gründerin, hast dich dann aber stark dem Marketing verschrieben – das ist dein Verantwortungsbereich geworden. Wie viel Ahnung hattest du damals von Marketing? Und was sind heute deine Go-to-Quellen, um dich weiterzubilden?
Lea: Guter Punkt: Ich hatte nicht viel Ahnung. Aber ich war vom Herzen her schon immer Marketing-Mensch, schon von jung auf. Ich wollte eigentlich immer Werbung machen und mir Marketing-Kampagnen überlegen. Im Business-Studium habe ich mich dann auf Marketing spezialisiert. Gearbeitet habe ich nicht im Marketing, in der Tech-Branche, sondern Marketing-Software verkauft und dadurch eine grobe Ahnung bekommen.
Bis heute würde ich sagen: Ich bin keine Spezialistin, sondern Generalistin. Ich kann alle Disziplinen ein bisschen, bin aber in keiner Expertin. Ich glaube aber, als Gründerin ist das auch gut so. Grundsätzlich liebe ich es, generalistisch zu arbeiten und mir dann Experten, Agenturen oder Freiberufler für die verschiedenen Themen reinzuholen. Das macht mir eigentlich am meisten Spaß.
Und ich liebe die Kombination aus Sales und Marketing. Bei POHA House hatten wir am Anfang getrennte Sales- und Marketing-Teams und haben die irgendwann zusammengelegt. Ich konnte mich bis heute nicht festlegen, was ich lieber mag, weil ich es einfach liebe, wenn diese zwei Welten zusammenkommen. Ich finde, das passiert in der Praxis bei vielen Unternehmen noch viel zu wenig: Es gibt zwei Welten, die komplett anders denken, überhaupt nicht an einem Strang ziehen und in denen auch sehr unterschiedliche Persönlichkeiten arbeiten. Das ist bis heute mein Herzensprojekt. Bei POHA habe ich am Anfang außerdem lange das Produkt aufgebaut und war im Operations tätig.
Carina: Das erlebe ich auch ganz oft – Marketing und Sales sind wirklich wie zwei Welten, die teilweise nicht einmal miteinander sprechen. Wie schwer war es für euch, die zusammenzubringen?
Lea: Die Teams zusammenzubringen hat tatsächlich sehr gut funktioniert. Man hat direkt gemerkt, dass man miteinander statt gegeneinander arbeitet. Was uns bis heute nicht gelungen ist einen Team Lead zu finden. Unsere Vision ist eigentlich, dass es einen Kopf über Marketing und Sales gibt, also eine Person, die beides leitet.
Ich habe da vor ein paar Jahren etwas ganz Witziges gemacht, was ich für einen meiner besten Karriere-Moves halte. Wir hatten lange Zeit einen Head of Marketing, und dann war die Person nicht mehr da. Die Frage war natürlich: Okay, dann machen wir eine neue Stellenausschreibung und suchen jemand Neues – wie das halt so ist.
Ich war ja sehr schnell von „Ich mache alles alleine mit Yianni, wir sind zu zweit“ zu „Ich bin Gründerin und Managerin“ geworden. Diese Team-Manager-Position habe ich in meiner Karriere aber eigentlich gar nicht mehr mitgemacht. Dann habe ich realisiert: Das ist eigentlich blöd. Ich würde so gerne mein eigenes Team managen, vor allem für ein Thema, hinter dem ich selbst so stehe. Gleichzeitig war ich kritisch mit mir selbst: Bin ich jetzt besser für den Job als jemand, der wirklich die letzten zehn Jahre im Marketing gearbeitet hat? Aber ich dachte: Hey, ich versuche es. Und dann habe ich selbst gesagt: Ich stelle niemanden ein, ich bin die Person. Ich bin jetzt Head of Marketing und Sales.
Für mich persönlich und, glaube ich, auch für die Firma war das eine super Entscheidung. Weil ich dann noch mal ganz anders in die Themen reingegangen bin. Und für mich war es super, wirklich direkt mit dem Team zu arbeiten und niemanden dazwischen zu haben. Mittlerweile haben wir wieder einen ganz tollen Head of Sales und einen Head of Marketing – also zwei verschiedene Personen, das ist auch völlig okay und läuft super. Aber ich habe es total genossen zu sagen: Nee, ich gehe auf der Karriereleiter jetzt noch mal fast einen Schritt runter. Und konnte dadurch die Firma noch mal ganz anders entwickeln.
Carina: Von außen betrachtet habt ihr zwei zentrale Zielgruppen – die Mieterseite und die Grundstückseigentümer. Stimmt das? Und wie erreicht ihr diese Gruppen? Sind es auf der Mieterseite eher Privatpersonen, oder sprecht ihr Firmen an, die für ihre Mitarbeitenden anmieten?
Lea: Beides. Ich habe im Marketing natürlich mehr auf der Mieterseite gearbeitet, aber mit der Zeit haben wir Marketing und Expansion auch immer mehr zusammengebracht und überlegt, wie können die beiden Seiten mehr zusammenzuarbeiten.
Auf der Mieterseite sprechen wir gezielt D2C, und dann machen wir B2B. Beides hat Vor- und Nachteile, und wir brauchen beides – wir können nicht nur das eine oder das andere machen. Wenn du eine Firma hast, die 10 oder 20 Wohnungen anmietet, ist das super, darüber freuen wir uns total. Es gibt ganz viele Vorteile, operativ ist es sehr effizient. Aber du hast keine Sicherheit, dass du diese Firmen bekommst, und du hast natürlich viel mehr Klumpenrisiko: Wenn so ein Vertrag endet, sind auf einmal wieder 10 bis 20 Wohnungen frei, die du auf einen Schlag vermieten musst. Das hast du im B2C-Bereich nicht.
Deswegen finden wir die Kombination bewusst gut. Das B2C-Geschäft ist super zuverlässig. Du weißt, es kommt. Du kannst auch ziemlich klar sagen, wie viele Buchungen pro Monat kommen. Wir kennen die Saisonalitäten total gut, wir wissen, welche Marketingkanäle funktionieren. Es ist operativ aufwendiger, aber absolut sicher. B2B ist operativ weniger Aufwand, aber du hast keine Sicherheit. In Münster zum Beispiel funktioniert das super gut, in Aachen merken wir, dass es schwieriger ist. Und in neuen Städten müssen wir das immer wieder neu evaluieren.
Carina: Wie gut habt ihr es geschafft, diese unterschiedlichen Zielgruppen in einer Kommunikationsstrategie abzubilden? Funktioniert die Marke für alle – oder wo lagen die Unterschiede, an die man sich in der Ansprache herantasten musste?
Lea: Wir sprechen Firmen ganz anders an als Direktkunden. Die Marketingstrategie ist eine ganz andere, und die Ansprache auch. Viele Direktkunden haben erst mal wirklich Wohnungsnot, und sie sind häufig aus dem Ausland. Die sind neu in Deutschland, wissen nicht, wie sie eine Wohnung finden, und kennen das Konzept nicht. Da geht es wirklich darum, erst mal Aufklärung zu leisten: Was bieten wir eigentlich? Was sind die Vorteile davon – zum Beispiel, dass man Anschluss finden kann?
Beim Arbeitgeber geht es dagegen häufig darum: Wie finde ich Talente schneller? Und wie stelle ich sicher, dass diese Talente sich wohlfühlen, bleiben wollen und nicht vor Ende der Probezeit wieder weggehen? Da geht es viel mehr um Employer Branding: Wie positioniere ich mich als Arbeitgeber, und wie stelle ich sicher, dass meine Mitarbeitenden sich wohlfühlen und einen guten Einstieg haben? Als Arbeitgeber möchte ich, dass meine Mitarbeiter an Tag eins fokussiert im Job sind – und nicht sagen: Ich habe noch kein Internet, und gleich kommen die Kisten, die ich ausräumen muss. Oder: Schön, dass ich den Job in Aachen habe, aber ich kenne hier niemanden und fühle mich nicht wohl. Das sind die Themen, die der Arbeitgeber verhindern will.
Ein Learning war außerdem: Wir haben immer zwischen Firmen differenziert, die schon Erfahrung darin haben, Wohnungen für ihre Mitarbeitenden anzumieten, und Firmen, die diese Erfahrung nicht haben. Es gibt Firmen, die sind da schon sehr, sehr professionell unterwegs, machen das ganz gezielt und schon seit Jahren – da musst du eigentlich nur positionieren, was deine Benefits gegenüber anderen Wohnungen sind. Und dann gibt es Firmen, die eine ganz andere Ansprache brauchen.
Carina: Was waren eure wichtigsten Kanäle in der Ansprache?
Lea: Im B2C-Bereich sind die wichtigsten Kanäle ganz klassisch Google Ads und Plattformen wie ImmoScout24 oder Immowelt. Und dann vor allem Events. Das ist ja auch unser Kern-USP: eine Offline-Experience anzubieten. Wir wollen unsere Marke für die Zielgruppe greifbar machen.
Also machen wir häufig Stände auf anderen Events: Uni-Events, Stadt-Events, Firmen-Events, auch viele Recruiting-Messen. Oder wir machen auf unseren Community-Flächen besondere Events – meistens Mottopartys. Eines hieß z.B. “Vacation”. Da hatten wir ein Bällebad, einen Hotdog-Stand, und man konnte Marshmallows roasten. Wir überlegen uns wirklich Out-of-the-Box-Events: Es ist nicht einfach nur eine Weinbar mit ein bisschen Musik, sondern es hat immer ein Konzept und ein Motto.
Zu diesen Events laden wir dann meistens die HR Kontakte oder die Geschäftsführer der Unternehmen ein und versuchen, das Konzept zu zeigen und erlebbar zu machen. Gerade Personen aus älteren Generationen können sich das häufig überhaupt nicht vorstellen. Die denken sofort an Studentenwohnheime und haben ein Bild im Kopf, wie ein Studentenwohnheim aussieht – meistens kein positives. Und dann kommen sie zu uns und sind ganz verwundert. Wir versuchen, das greifbar und erlebbar zu machen. Gerade im B2B-Bereich funktioniert das sehr gut.
Ich glaube, der richtige Punkt – und das war so mein Learning der letzten Jahre – ist: Für mich war das alles neu, ich hatte vorher noch keine Wohnungen vermietet, nicht mal privat. Viele sind auf uns zugekommen und haben gesagt: Das geht nicht, das kriegt ihr nicht hin. Das war erst mal die Standardaussage. Unser allererstes Haus in Münster hatte 300 Wohnungen, und alle sagten: Ihr kriegt das nicht hin, auch dieser Mietpreis, das geht nicht, ihr kriegt das nicht vermietet. Am Ende war das Haus nach drei Monaten voll.
Ich sage das nicht, weil wir es so toll gemacht hätten – der Punkt war: Wir mussten es machen. Und wir wussten: Wenn wir das 0815-Marketingprogramm fahren, das alle anderen schieben, dann kriegen wir es nicht hin. Wir müssen out of the box denken. Wir hatten diesen Druck zu liefern und ich habe ihn besonders gespürt, weil ich wusste: Ich bringe die Erfahrung eigentlich nicht mit und muss gleichzeitig unglaublich viele Wohnungen in kurzer Zeit vermieten. Das geht nur, wenn wir marketingtechnisch alles versuchen, was irgendwie möglich ist.
Wir haben zum Beispiel Obst mit Stickern drauf verteilt statt Flyer. In Münster haben wir eine ganz tolle Out-of-Home-Kampagne gemacht, bei der wir Liebesbriefe an die Stadt geschrieben haben – weil die Münsteraner so lokalpatriotisch sind. Ganz verschiedene Liebesbriefe an eine Stadt. Wir mussten wirklich alles probieren, um es möglich zu machen – und so haben wir es geschafft, alle Wohnungen zu vermieten, und das in Rekordzeit. Weil uns auch jedes Mal von der Branche heraus gesagt wurde, es ist nicht möglich.
Das Witzige ist: Nachdem es in Münster geklappt hat, haben wir in Aachen genau das Gleiche erlebt. Alle sagten: Ja, Münster ist eine wohlhabende Stadt, in Aachen funktioniert das nicht. Wir haben drei Häuser in Aachen, auch da hat es funktioniert, die Häuser sind voll. Wir haben einfach gemerkt: Wir können nicht das machen, was die Branche macht. Wir müssen einen obendrauf setzen. Und witzigerweise erlebe ich bei meiner neuen Gründung mit Zweitbox gerade genau das Gleiche.
Carina: Ich glaube, das ist auch ein bisschen die Antwort darauf, warum die Immobilienwirtschaft teilweise so schlechtes Marketing hat: Der Druck fehlt. Als Gründerin hast du immer eine Bringschuld – in eurem Fall musst du die Häuser voll kriegen, also musst du auf gute Ideen kommen. Du brauchst ein gutes Produkt, aber auch eine gute Kommunikation. Festhalten kann man also: neue Konzepte wagen, was Mut erfordert – und die Offline-Komponente, um das Produkt greifbar zu machen.
Lea: Ja, das hat mir immer Spaß gemacht: Online-Marketing und Offline-Marketing bewusst zu kombinieren. Ich glaube, es geht nicht nur das eine oder das andere. Unsere Welt findet heutzutage online statt, und gleichzeitig ist es ein Offline-Produkt. Es ist ein lokales Produkt, wir müssen die Leute lokal abholen. Und gerade in Unistädten, wo wir häufig unterwegs sind, ist es super wichtig, sich komplett in die Stadt reinzudenken und sich dort zu vernetzen.
Ich habe während der Vermietungszeit ein halbes Jahr in Münster gewohnt, um mich wirklich mit jedem zu treffen, mit dem man sich irgendwie treffen kann. Einfach um zu verstehen: Wie tickt diese Stadt? Wen muss man kennen? Mit wem muss man sich vernetzen? Wo muss man Werbeanzeigen schalten? Mit einem kleinen Team zu sagen: Okay, wir machen jetzt B2C und B2B, online und offline – das ist einfach eine coole Erfahrung.
Carina: Du hast vor kurzem wieder gegründet, mit Zweitbox. Magst du kurz erklären, was Zweitbox macht?
Lea: Wir machen ein ganz simples, aber wunderschönes Konzept: Self-Storage-Anlagen mit Seecontainern. Vielleicht kurz zur Erklärung, was Self-Storage ist, weil ich gerade wieder gelernt habe, dass 50 % der Deutschen nicht wissen, was Self-Storage ist. Ganz anders, wie z.B. in UK oder in den USA, wo vermutlich 99 % das Konzept kennen. Self-Storage heißt im Prinzip, dass du Sachen einlagern kannst, aber jederzeit Zugriff darauf hast. Das ist anders als eine reine Einlagerung. Es gibt Indoor-Self-Storage, das kennen vielleicht viele, und es gibt Outdoor-Self-Storage – ein momentan stark wachsender Bereich. Das machen wir.
Die Idee ist: Wir mieten leere Flächen an, zum Beispiel leere Parkplätze, und platzieren dort Standard-Seecontainer. Es kommen ja sehr viele Seecontainer aus Asien nach Europa, aber nicht so viele gehen zurück – man kann sich vorstellen, warum. Die Ware wird in China produziert, kommt gefüllt nach Europa und die Container kommen dann zu uns auf den Parkplatz.
Wir rüsten sie ein bisschen um, damit sie perfekt für den Storage-Use-Case geeignet sind: ein bisschen mehr Lüftung, eine einfachere Öffnung, ein digitales Schloss, eine Lampe. Aber wir rüsten sie nicht so weit um, dass man sie nachher nicht mehr als Seecontainer nutzen könnte – das ist genau der Sweet Spot dazwischen. Denn Container sind ein Gut, das man immer wieder kaufen und verkaufen kann und das seinen Wert nicht so schnell verliert.
Diese Einheiten haben 14 Quadratmeter beziehungsweise 33 Kubikmeter. Die vermieten wir als Einheit, wieder an Privat und Gewerbe, als Lagereinheit. Einmal mit Regal, einmal ohne. Man kann online buchen, mit dem Auto direkt vorfahren, Sachen einlagern, mit dem Handy öffnen und wieder wegfahren. Es ist super unkompliziert.
Was mir wichtig war und mich gereizt hat, Zweitbox zu gründen, war die Frage: Wie könnte man eine Offline-Kette aufbauen und zwar auf eine Art und Weise, die unglaublich effizient und automatisiert ist? Sodass man nicht viel Overhead braucht, nur ein kleines Team und wenige, aber stark automatisierte Prozesse hat. Das ist das eine USP von Zweitbox: dass wir wirklich darauf achten, dass die ganze User Journey, aber auch die internen Prozesse total automatisiert sind.
Das andere USP, das es in der deutschen Branche noch wenig gibt: Wir mieten auch temporäre Flächen an. Aus der Branche kennt man das Problem, im Einzelhandel oder bei Gewerbeimmobilien: Man hat eine leere Fläche für ein paar Jahre, wartet gerade auf eine Genehmigung, und was macht man jetzt damit? Wir möchten Vermietern eine einfache Lösung bieten, ihre leere Fläche temporär zu monetarisieren. Denn wir können sehr schnell aufbauen und auch sehr schnell wieder abbauen. Man wird mit der Vermietung an uns nicht reich, aber man monetarisiert zumindest eine Fläche. Und wir haben dadurch den Vorteil einer sehr hohen Marge und können sehr schnell Umsatz generieren, weil wir schnell aufbauen können.
„Temporär“ heißt bei uns mindestens drei, vier Jahre Self-Storage an diesem Standort – und dem Standort geben wir einen Nutzen. Das ist erst mal etwas Gutes: Wir schaffen Platz, und das ist heutzutage gerade in Großstädten ein seltenes Gut. Ich finde, das ist ein Konzept mit positivem Impact, ohne dass wir ganze Häuser bauen und viele Materialien verbrauchen müssen.
Carina: Du konntest wahrscheinlich das eine oder andere Learning aus deiner Zeit bei POHA House mitnehmen, gerade in der Kommunikation. Gab es da ein paar Key Learnings?
Lea: Ja, total. Ich sage das immer so aus Scherz: Rückblickend – und das weiß man ja immer erst, wenn man ein bisschen älter und weiser ist – habe ich bei POHA unglaublich viel falsch gemacht. Beziehungsweise nicht nur falsch, sondern ich habe auch sehr viel Zeit auf Themen verbracht, die zu dem Zeitpunkt gar nicht relevant waren. Ein Jahr, bevor wir das erste Haus eröffnet haben, habe ich mich schon damit beschäftigt, was unser Reinigungsplan ist. Rückblickend war das viel zu früh – in dem Moment war mir das aber nicht klar.
Und das ist jetzt ein Riesenvorteil bei Zweitbox: Ich weiß ganz genau, was die Prios sind. Was braucht es, was braucht es nicht? Es ist ein ganz anderes Thema, aber das Unternehmen ist eins zu eins aufgebaut wie POHA House. Ich konnte viele Learnings einfach rüberschieben – mit dem einzigen Unterschied, dass POHA House Produktsieger ist und Zweitbox vor allem Preissieger. Das ist auch ein großes Learning für mich: das Produkt nicht zu sehr aufzubauschen, sondern vor allem auf Effizienz zu gehen. Möglichst einfach, effizient und automatisiert zu arbeiten und viel KI zu implementieren. Da liegt einfach ein anderer Fokus – aber sonst ist es tatsächlich sehr, sehr ähnlich.
Carina: Ihr habt am Anfang wahrscheinlich noch kein großes Marketing-Team – und wollt ja auch bewusst schlank bleiben. Wie geht ihr das an? Welchen Einfluss hat gerade das Thema KI auf euer Setup und eure Prozesse, und wie nutzt ihr LLMs?
Lea: Wir haben bei Zweitbox eine ganz interessante Challenge. Bei POHA House, hatte ich ja erzählt, haben am Anfang alle gesagt: Nee, in Münster kriegt ihr das nicht hin und danach hat es funktioniert. Mittlerweile, bei Hamburg und den anderen Städten, hat keiner mehr Sorgen. Witzigerweise erlebe ich das jetzt noch mal komplett neu. Am Ende gibt es Ähnlichkeiten, aber jede Branche ist anders, und ich muss gerade ganz viel dazulernen. Neu ist zum Beispiel: Bei POHA House waren die Häuser, selbst wenn wir langsam waren, innerhalb von sechs Monaten voll und ich habe bei Self-Storage erwartet, dass es auch so läuft. Dann rede ich mit der Branche, und alle sagen: Nee, wenn du 18 Monate brauchst, bis du voll bist, dann bist du schnell. Da habe ich ein Problem: Ich muss schneller sein. 18 Monate geht nicht, wenn mein Standort nur drei Jahre läuft.
Jetzt habe ich genau die Challenge, die ich vorher bei POHA House hatte: Ich sehe, wie die anderen Anbieter ihr Marketing machen. Das ist gut, da kann ich viel von lernen, aber es reicht offensichtlich nicht. Wir müssen mehr machen, wir müssen wieder eine Schippe drauflegen. Ich weiß tatsächlich noch nicht, wie es ausgeht: Bei POHA weiß ich es jetzt, hier weiß ich es noch nicht. Vielleicht werde ich nicht schneller sein, vielleicht schon, aber wir fahren auf jeden Fall einen Ansatz mit dem Ziel, spätestens nach zwölf Monaten voll zu sein. Und ja, die Welt hat sich natürlich auch sehr verändert, mir macht das riesigen Spaß. Wir nutzen jetzt zum Beispiel Lemlist, ein KI-Outreach-Tool, was sehr smart ist. Wir nutzen auch ein Tool für SEO und GEO, um Prompt Research zu machen. Wir haben ein AI-Brain aufgesetzt, das das ganze Zweitbox-Wissen kombiniert und auch sämtliche Skills besitzt: Wenn ich zum Beispiel einen Blog schreiben will, kann ich einfach Claude sagen „Schreib den Blog“, und dann wird er direkt über Loveable publiziert. Es macht Spaß, diese neuen Skills zu testen und neu zu implementieren und es ermöglicht uns natürlich auch, effizient zu sein. Ich bin gespannt, wie sich das noch entwickelt.
Carina: Es ist krass, wie schnell man sich an diese neue Realität gewöhnt. Vor zwei, drei Jahren war das alles noch ganz anders, und plötzlich ist es eine Selbstverständlichkeit. Parallel zu Zweitbox hast du sehr stark deine eigene Personal Brand aufgebaut: Du bist auf LinkedIn sehr aktiv und sprichst in vielen Podcasts über Gründertum, Family und Business und darüber, wie man das vereint. Wie geplant gehst du deine Personal Brand an – eher spontan, oder machst du klare Pläne?
Lea: Ich versuche einfach, so gut wie möglich Menschen auf meine Reise mitzunehmen. Letztendlich geht es dabei nicht so sehr um eine konkrete Firma, sondern mehr um mich als Unternehmerin als Ganzes. Denn egal, in welchen Projekten ich involviert bin – im Kern geht es mir darum, neue Brands zu schaffen, die Impact haben.
Ich habe mit der Zeit auch gemerkt, dass es eigentlich schade ist, wenn ich mein Wissen nicht weitergebe. Sehr viele Leute sind auf mich zugekommen und hatten Fragen: Wie kann man diesen Grundriss am besten machen? Welche Software findest du am besten für diese Lösung? Und mit der Zeit vergisst man manchmal, wie viel Wissen man sich eigentlich angeeignet hat. Wenn ich zurückblicke, sehe ich auch, wie häufig ich von anderen in die Irre geführt worden bin und du weißt es einfach nicht besser, weil du selbst keine Ahnung hast. Wie viele falsche Schlossanbieter und Softwarelösungen mir empfohlen worden sind! Nicht, weil die schlecht sind, sondern weil sie zu unserem Anwendungsfall überhaupt nicht gepasst haben. Da hätte ich mir gewünscht, dass jemand sagt: Nee, überleg dir das noch mal, bevor du das jetzt holst.
Dieses Wissen wollte ich weitergeben. Die Firma habe ich schon seit Jahren, aber ich habe mir jetzt einfach überlegt, das auch als Consulting anzubieten – und zwar total niederschwellig und unkompliziert, quasi Sparringpartner-mäßig. Wenn jemand ein neues Wohnkonzept entwickelt, zum Beispiel als Projektentwickler, als Gründer oder als Co-Living-Betreiber, kann man mir jederzeit schreiben oder anrufen, und ich mache das ganz entspannt als Retainer. Die Idee ist einfach, dass man jemanden für eine zweite Meinung hat. Das hätte ich mir all die Jahre so häufig gewünscht, weil ich häufig auch falsch abgebogen bin.
Ich habe mir zum Beispiel sechs Monate lang den Kopf darüber zerbrochen, ob wir eine eigene App entwickeln oder eine kaufen sollen. Heute, mit KI, würde man die Frage vielleicht wieder anders beantworten. Aber damals war die richtige Antwort: absolut keine App entwickeln. Ich bin sehr froh, dass wir es nicht gemacht haben, aber zu dem Zeitpunkt war mir das nicht 100 Prozent klar. Ich glaube, diesen Input zu haben, ist sehr wertvoll. Ich mache das auch nicht für viel Geld, sondern einfach nebenbei und finde es eine coole Weise, all die Learnings der letzten Jahre weiterzugeben.
Carina: Wie oft steht man gerade als Gründer da und ist super unsicher bei irgendwelchen Entscheidungen. Das ist ja auch ein Thema in der Branche: Viele kochen ihr eigenes Süppchen, man tauscht sich gar nicht richtig aus und lernt nicht voneinander – ob es Nachhaltigkeit, Technologie, neue Konzepte oder Marketing betrifft. Zum Abschluss: Was war einer der spannendsten oder coolsten Marketing-Moves, an die du dich erinnerst? Gerade weil du gesagt hast, dass dieses Out-of-the-Box-Denken so wichtig ist, um sich auch mit kleinerem Team und kleinerem Budget durchzusetzen.
Lea: Es gibt einen, den wir bis heute machen. Eigentlich ist es mehr ein Sales-Move als ein Marketing-Move, aber es ist eben auch eine witzige Story und ich glaube bis heute, dass es für POHA House einer der besten Moves ist.
Was wir wirklich gut machen – das ist jetzt klassischer Marketing-Talk – ist, auf die ganze Customer Lifetime zu schauen und uns alle Touchpoints anzugucken. Wir suchen eigentlich immer wieder neue Kanäle: Ah, da gibt es noch einen Touchpoint, den können wir noch probieren. Wir machen Partnerschaften mit Relocation Agencies. Oder wir treffen die Studenten schon im Studentencafé, wo sie vielleicht Zeit verbringen. Wir grasen das alles ab. Und da sind wir über etwas gestolpert, was sehr gut funktioniert. Es ist nicht hundertprozentig erlaubt, es ist ein bisschen mehr so Startup-Verhalten, aber es funktioniert tatsächlich sehr gut: Wir gehen auf Karrieremessen. Denn unsere Zielgruppe im B2B-Bereich sind ja HR-Manager. Und wo findet man ganz viele HR-Manager, die gerade zufällig Talente suchen? Quasi auf dem Silbertablett serviert – auf einer Karrieremesse.
Die haben dort alle Stände. Das sind die großen Firmen, und meistens sind es lokale Firmen. Das heißt, du findest genau die relevanten Firmen aus der Stadt, in der du gerade bist. Und du musst eigentlich nur noch von Stand zu Stand gehen und hast fast immer schon den richtigen Ansprechpartner vor dir. Eine Karrieremesse ist so viel wert wie drei Monate Outreach. Es ist eigentlich genial: Es ist immer deine eigene Stadt, in der du ohnehin bist, und es kostet nichts, weil die Messen gratis sind. Ein No-Brainer, wenn nicht die Tatsache wäre, dass Karrieremessen natürlich für Leute gemacht sind, die Jobs suchen, und nicht für Personen mit anderen Motivationen.
Aber ich glaube, solange man sich dort respektvoll verhält, was wir natürlich immer machen, und es vernünftig angeht, ist es auch von allen gewollt. Wir haben dort nur positive Erlebnisse gemacht und ein viel besseres Netzwerk aufbauen können.
Carina: Vielen lieben Dank für deine Eindrücke – es hat sehr viel Spaß gemacht, und ich glaube, man konnte einiges mitnehmen. Viel Erfolg weiter mit Zweitbox, mit POHA House und mit deiner eigenen Personal Brand!
Lea: Danke dir! Ich habe mich mega gefreut, hier zu sein.
Über den Gast: Lea Mishra